Textbild Numismatik Münzenhandlung
 
03.01.2009

UBS versteigert Sammlung Albert M. Beck

Am 20. Januar 2009 versteigert die UBS in Basel die Sammlung Albert M. Beck, Erstabschläge der eidgenössischen Prägungen. Es handelt sich um eine Referenzsammlung erster Ordnung. Albert M. Beck ist wohl allen deutschsprachigen Münzsammlern bekannt. Zwei seiner numismatischen „Kinder“ bestimmen heute den Sammleralltag: die MünzenRevue und die World Money Fair, einstmals in Basel, seit 2006 in Berlin. Auch wenn Albert Beck im internationalen Münzgeschäft zu hause ist, ist er doch seiner Heimat, der Schweiz, eng verbunden. Dies zeigt sich natürlich auch an seinem Sammelgebiet. Seit Ende der 70er Jahre, als viele Sammler erst langsam anfingen, der Erhaltung Bedeutung beizumessen, konzentrierte er sich auf prachtvolle Bundesmünzen in den Erhaltungen Stempelglanz und besser. Sein Faible für die besten Erhaltungen war in der ganzen Welt bekannt. In enger Zusammenarbeit mit schweizerischen und internationalen Auktionshäusern gelang es ihm deshalb, eine wohl einzigartige Kollektion von eidgenössischen Prägungen in den Qualitäten „Erstabschlag“ und „Stempelglanz“ zusammenzutragen.

Nennen wir hier nur einzelne Glanzpunkte. So zum Beispiel das 2-Franken-Stück von 1857. Davon wurden insgesamt nur 622 Stücke geprägt; und diese Seltenheit liegt hier in der Erhaltung FDC vor (Nr. 8; Schätzung: 30.000 CHF).
Oder das 2-Franken-Stück von 1879: Es handelt sich dabei um das einzige bekannte Stück in dieser prachtvollen Erhaltung (Nr. 25; Schätzung: 15.000 CHF). Seine Schätzung ist eher als Ausrufspreis zu verstehen, der Wert dieser Seltenheit dürfte weit darüber liegen.
Nicht zu vergessen, das 2-Franken-Stück von 1896. Nur 20 Exemplare wurden davon geprägt. In der Sammlung Beck liegt eines davon, ein prachtvoller Erstabschlag mit dezenter Patina (Nr. 43; Schätzung: 40.000 CHF).

Eine reizende Geschichte ist mit dem 2-Franken-Stück von 1901 verbunden. Es wurde angeblich zusammen mit dem 1- und 1/2-Franken-Stück des gleichen Jahrgangs als spezielles Geschenk für einen Lehrling angefertigt. Um dem strebsamen jungen Mann eine Freude zu machen, ließ der Meister die Stempel vor der Prägung auf Hochglanz polieren. (Nr. 51; Schätzung: 40.000 CHF).
1912 war für das 5-Franken-Stück ebenfalls ein sehr seltener Jahrgang. Unter Nr. 84 wird ein unzirkulierter Erstabschlag mit 12.500 CHF geschätzt.
Schließen wir ab mit der Nr. 109, einem 5-Franken-Stück von 1928 ebenfalls in FDC (Schätzung: 22.000 CHF).

Quelle: Gietl-Verlag Sammlerinfo

Der Katalog ist erhältlich gegen eine Schutzgebühr von 30 Franken bei der UBS Gold & Numismatik Basel, Aeschenvorstadt 1, CH-4002 Basel, Tel.: 0 848 88 66 77, UBS Bahnhofstrasse 45, 8021 Zürich oder UBS, rue du Rhône,  Genève oder via Internet.

 

 

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